Schlagwort-Archive: Marktwirtschaft

Gott sei Dank, es ist Sonntag!

Der Sonntag ist ein Geschenk. Das Wort »Sonntag« ist schon ein verheißungsvolles Geschenkpapier: Da ist etwas Gutes und lebenswichtiges drin. Die Vorfreude auf dieses Geschenk lässt manchen erst die harte Arbeits- oder Schulwoche überstehen. Von Michael Hopf

Arbeit, Hektik und Stress - Sonntagsshopping.

Arbeit, Hektik und Stress – Sonntagsshopping statt Sonntagsruhe.

Arbeitsfrei, schöpferische Ruhe, Zeit für Gott, für Familie, für Sport und anderes, was sonst nicht geht. Alles das befindet sich in dem Geschenkpaket namens »Sonntag«. Gesetzlich festgeschrieben ist es auch: »Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt.«

Gedenken an die Auferstehung Jesu

Selbstverständlich ist das nicht – ein langer Weg bis zur heutigen Sonntagsregelung – Irrungen und Wirrungen wie etwa eine frühere Gottesdienstpflicht eingeschlossen. Weiterlesen

Wirtschaft und Gerechtigkeit

Unternehmen sind immer sozial, solange sie vermarktbare Leistungen anbieten und sich an die Gesetze halten, findet Unternehmer W. Arndt Bertelsmann.

Betriebe können sich mit ihrem sozialen Engagement nicht reinwaschen. Tariftreue- und Vergabegesetze, Grenzwerte, Mindestlohn und weitere Sicherungssysteme bleiben die notwendige Grundlage, sagt Sozialpfarrin Heike Hilgendiek.

Wie sieht es aus, wenn Unternehmen Verantwortung übernehmen?

Pro und contra, Unternehmens- und soziale Perspektive gibt es heute im Doppelpack:

Sind Unternehmen sozial? Ja, immer!

W. Arndt BertelsmannWas auf den ersten Blick eine Provokation ist, lässt sich leicht erklären. Ein Unternehmen ist immer dazu da, Produkte oder Dienstleistungen zur erstellen bzw. anzubieten. Es befriedigt also den Bedarf von Konsumenten, anderer Unternehmen oder des Staates. Dazu setzt es Ressourcen ein – Arbeitskraft, Material, Energie und Kapital. Es schafft somit Arbeitsplätze, und wenn es nur die Unternehmerin selbst ist. Wenn ein Unternehmen keinen Bedarf deckt oder die Ressourcen nicht sinnvoll einsetzt, sollte es schließen. Denn dann wäre der Fortbestand eine Verschwendung von Ressourcen.
Die Arbeitgeberperspektive von W. Arndt Bertelsmann

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Der gute Wille reicht nicht aus

Jedes Heike HilgendiekGemeinwesen lebt – auch – von der Menschenfreundlichkeit seiner Mitglieder, die nicht nur am eigenen Vorteil interessiert sind. So gehört Verantwortung, die über das unmittelbare Geschäft hinausgeht, seit jeher zum Unternehmertum. Der „ehrbare Kaufmann“ oder die „ehrbare Kauffrau“ hält sich an Recht und Gesetz. Und neben dem (erfolgreichen) wirtschaftlichen Handeln setzt sie oder er sich selbstverständlich ein für das Wohl der Mitarbeitenden, der Kundinnen und Kunden – und darüber hinaus für das des Gemeinwesens.
Die Arbeitnehmerseite von Heike Hilgendiek

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